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Ich bin ein MaineCoon-Perser-Mix und geboren am 23. Juni 2006.
Bin inzwischen in den besten Jahren und hab' die Zeit der "Flausen im Kopf" hinter mir.

Eigentlich bin ich ja ein geborener "Alladin" und Stuttgarter, doch am 15. November 2006 führte mich mein Lebenslauf zu meinem neuen Kumpel Nicky, der damals eine harte Zeit mitmachte und nun selbst im Katzenhimmel ist.

Und da bekam ich auch meinen neuen Namen Barney (Nein....nicht von "Barney Geröllheimer" sondern von "Barney Murphy". Meine Leute haben echt einen an der Klatsche........benennen die mich nach einem Gitarristen....tztztz *ungläubigmitdemfellköpfchenschüttel*)

Es war gut, daß ich zu Nicky kam, denn der brauchte dringend meine Hilfe. Einige Tage zuvor starb nämlich sein Kumpel Cimba und Nicky wußte nichts mit sich alleine anzufangen.
Also.....genau der richtige "Job" für einen Wirbelwind wie mich.
Anfangs haben wir uns erstmal nur auf Abstand beäugt.
Gefaucht haben wir überhaupt nicht, was meine neuen "Dosis" beruhigt aufatmen ließ.

In den folgenden Tagen sind wir uns immer "näher" gekommen. Wir konnten uns recht schnell gut riechen.
Und heute sind wir soweit, daß wir wirklich dicke Kumpels geworden sind. So sehr, daß wir uns gegenseitig bei der Fellpflege helfen.
Natürlich gibt es ab und an auch mal eine kleine Rauferei, aber das ist nur so zum Spaß und Zeitvertreib.
Der Weg zu meinen Dosis
 
Am 23. Februar 2007 hatte ich ein äußerst seltsames Erlebnis beim Tierarzt.

Es war einmal ... vor einiger Zeit, da begab es sich, dass meine Leute für mich einen Termin beim Tierarzt gemacht haben. Von einem Tierarzt hab ich schon mal was gehört und gesehen. Der hat mich vor vielen Monaten gepiekst. IMPFUNG nannten das die Menschen, und es wäre absolut notwendig.
Aber.......was sollte ich jetzt beim TA.
Also...........
Termin ist ja um 16:30 Uhr.
Wir müssen ein wenig warten. Etwa zwanzig Minuten.
Ich bin eigentlich recht cool. Das Einzige was mich im Wartezimmer etwas unsicher macht, sind die hin und wieder bellenden Hunde. Und ich muss sagen.....die Köter nerven mich voll.
Aber egal, ich werd’s überleben. Andere Miezen haben das auch schon geschafft.
Zehn vor fünf werden wir dann aufgerufen.

Die Tierärztin ist noch bei einer Not-OP, wird aber auch gleich kommen. In der Zwischenzeit soll ich den Katheder für die Narkose in die rechte Pfote bekommen. Katheder? Narkose? Rechte Pfote?
HALLO??????? WAS IST DAS????
ICH GLAUB’ ICH SPINNE!!!!!!!

Uaahhh, auf einmal sind da ganz viele Hände. Nicht nur die von Herrchen und Frauchen. Die fremden Hände fangen doch tatsächlich an meine rechte Pfote zu rasieren. Naja........ Das geht ja grade noch so. Dann aber kommt so ein extrem spitzes Teil auf mich zu. Das gefällt mir nicht wirklich. Tja.....ich zappel’ dann so heftig, dass die Vene nicht getroffen wird. Jippieh geschafft, und jetzt ab nach Hause.
Von wegen ab nach Hause.
Plötzlich nimmt diese fremde Frau meine linke Pfote und da will sie auch noch was von meinem schönen Fell wegrasieren.
HILFE!!! HALT!!! STOPP!!!!
Jetzt aber mal halblang.. Ich setze alle meine Abwehrkräfte, die mir zur Verfügung stehen ein .......Kratzen......Beißen.....Fauchen. Whow!!!!! Was sind denn das für Töne???? Kamen die tatsächlich von mir????? GOIL!!!!!
Das hat sogar Wirkung bei den Zweibeinern hinterlassen. Nachdem ich der komischen Tussi in Weiß anständig eine abgeräumt hab’, nimmt mich mein liebes Frauchen ganz artig auf den Arm
(HIHIHIHHIHI genau wie ich das wollte)
Hach, was streichelt und liebkost sie mich. Schöööööön.
Auf einmal höre ich so komische Worte wie
SPRITZE - POPO - SCHLÄFRIG.
Hä??? Was haben die denn nun noch vor.
Herrchen stellt meine Transportbox auf diesen komischen Behandlungstisch und Frauchen mich davor. Doch sie lässt mich nicht los. Hält mich noch einen kleinen Moment fest. Ich will doch eigentlich.........AUTSCH!!!!!!!!!!!
Das hat jetzt aber gebrannt.
Die komische Frau, in Weiß, die eigentlich ganz nett riecht, hat mich doch tatsächlich in den Po gepiekst.
He......Überfall von hinten. Unfaire Mittel.
Ich -wutsch- ab in meine Kiste. Frauchen macht das Türchen zu.
Ich drehe mich um, um zu sehen was da jetzt ab geht. Mache es mir bequem und schaue mich um. Ähmmmm.........wass’n nu los? Hä???? Mein Frauchen???? Öhm .... tja .....wie sieht die denn auf einmal aus????
HIHHIHIHI schau sich das einer an. Mein Frauchen steht ja plötzlich zweimal vor mir. HIHIHIHIHIH Und was ist mit meinen Augen..........??????? Die wollen ja gar nicht mehr aufbleiben!!!!!!! Oh........mich überkommt so eine seltsame Schläf.....rig....k.e.........i....................t !!!!!!!!

Was in den folgenden 30 Minuten passiert ist weiß ich nicht wirklich.
Aber...........irgendwann lässt meine Müdigkeit nach..........Gähn............wenn auch sehr, sehr langsam.
Verschwommen registriere ich, dass in meiner linken Pfote so ein komisches Teil steckt. Und -schwupps- schon bin ich wieder eingeschlafen. Ab und zu kriege ich mal einen Hauch meiner Umwelt mit.
Mein Körper fühlt sich matschig an. Ich habe das Gefühl mir wurde jegliche Kraft geraubt. Doch glücklicherweise liege ich in den Armen meines Frauchens, was ich, so weit ich es mitbekomme, richtig genieße und anständig auskoste.

So nach und nach komme ich völlig zu Bewusstsein.
Und auf einmal merke ich...........UPS..........da fehlt ja was. Das fühlt sich zwischen meinen Hinterbeinen vielleicht komisch an. Komme mir irgendwie ein paar Grämmchen leichter vor. Aber, Gott sei Dank, es tut nicht weh.
Langsam aber sicher kann ich auch wieder die Augen aufhalten. Aber bei Frauchen auf dem Arm ist es soooooooo schön.
Nö nö..........da mach ich doch die Äuglein noch ein Weilchen zu und lass’ mich kraulen.
HIHIHHHIHIHI kriegt ja keiner mit.
(Wenn das Frauchen wüsste????)
Aber irgendwann hört auch mal die schönste Schmusestunde auf, und Frauchen legt mich zurück in den Transportkorb. Da kann ich noch ein Weilchen vor mich hin dösen. Dieses doofe Teil wird auch endlich aus meiner Pfote gemacht und wir treten nach fast vier Stunden in der Tierklinik den Heimweg an.
Innerlich juble ich:
JIPPIEH..........NICKY I’M COMING HOME!!!!!!

Zuhause angekommen hat sich Nicky gleich verkrümelt. Irgendwie konnte er mich im ersten Moment wohl nicht “riechen”. Kann ich verstehen. Die erste Stunde ließ er sich überhaupt nicht blicken.
Nachdem meine Transportbox abgesetzt und geöffnet wird will ich nichts anderes mehr, als endlich wieder heimischen Boden unter dem Hintern  zu haben. Naja.....meine Beine wollen noch nicht wirklich auf mich hören, und so lass ich mich mehr oder weniger aus der Kiste rutschen.
Aber......ich hab’s geschafft.
Zehn Minuten später habe ich die ersten Gehversuche unternommen und bin damit erstmal gescheitert.
-Flatsch- da zieht es mir doch glatt die Beine weg. Aber ich lass’ es mir nicht nehmen einen kleinen Rundgang durch die Wohnung zu machen. Scheint alles okay zu sein.
Insgesamt dreimal holt es mich von den Beinen.
Danach bin ich so KO, dass ich nur noch schlafen möchte.
Nach drei erholsamen Stunden fühle ich mich so fit ein paar Schlückchen Wasser zu mir zu nehmen. Doch an diese fehlenden Teilchen da hinten werde ich mich erst noch gewöhnen müssen.

Inzwischen ist es dann auch Zeit für Herrchen und Frauchen.
Auch ihnen fallen die Äuglein zu.
Natürlich dürfen wir Fellnasen mit ins Bett. Schöööööön!!!!!
Und so geht ein für mich ein anstrengender Tag zu Ende.
Gute Nacht Herrchen!
Gute Nacht Frauchen!
Gute Nacht Nicky!
(und ich höre noch wie sie sagen: GUTE NACHT BARNEY!!!!!)
  
Seltsames Erlebnis
Ich bin eine belesene Katze
Seit Neuestem widme ich mich auch der Literatur. Jawoll, ja!
Das glaubt ihr nicht.

Pah.......hier.....die Beweisfotos!!!
Zum Vergrößern Fotos anklicken!
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