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Mein Name war Nicky!
 
Ich war ein Norweger-Perser-Mix und geboren am 19. September 1999.
Leider hatte ich CNI (Chronische Niereninsuffizienz).
Meine Dosis haben alles dafür getan, dass ich damit Leben kann ... aber ...
es kam anders.
Mein Weg ins Regenbogenland

Es ist der Donnerstag, der 23. Juli 2009.

Ich mußte in den letzten Tagen so viel über mich ergehen lassen und habe alles ohne Maunz-Murren ertragen.
Mein Herrchen und Frauchen haben alles mögliche getan und versucht, damit es mir mit dieser blöden Krankheit wieder besser geht.
Sie sind mit mir immer wieder wegen dieser Infusionen zur Tierklinik gefahren.
Alles mit viel Geduld und der Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht.
Die ersten Tage ging es dann auch ein wenig nach vorne.
Ganz besonders vergangenen Sonntag habe ich mich wohl gefühlt.
Ich habe die Sonnenstrahlen genoßen, die durch das Wohnzimmerfenster fielen.
Ich habe mich auf dem warmen Parkett geräkelt.
Ich habe ein wenig gefuttert, getrunken und Pippie gemacht.

Ab Dienstag dann.......ich fühlte mich nicht wohl.
Ich wollte das Futter, dass Frauchen mir angeboten hat, nicht. Ich habe nur ein bissl Flüssigkeit zu mir genommen.
Am Mittwoch genau so.
Ich hatte an diesen beiden Tagen nicht wirklich Lust auf irgendetwas.
Einzig an der zweiten Balkontür, an der ich früher immer mit meinem Kumpel Cimba saß (der seit drei Jahren im Regenbogenland ist) war ich kurz gesessen. Es fühlte sich fast so an, als wäre Cimba hier bei mir. Dabei hat mich in den letzten Jahren diese Tür überhaupt nicht interessiert.
Und gestern.....da fühlte ich mich total schwach. Ich wollte meine Ruhe und ganz für mich alleine sein und habe mich hinter's Sofa verkrochen.
Frauchen hatte große Mühe mich da wieder vor zu holen.
Aber ich hielt es nicht lange im Wohnzimmer aus und bin wieder hinter's Sofa.
Da war es ruhig, kühl und still.
Ich weiß, daß ich damit mein Frauchen und mein Herrchen sehr traurig gemacht habe.....ich wollte und konnte einfach nicht anders.
Ich habe gemerkt, dass es mich immer mehr zu Cimba zieht und ich habe gehofft, dass ich ganz schnell bei ihm sein.kann.
Frauchen und Herrchen wären nicht mein Frauchen und mein Herrchen, wenn sie das nicht gemerkt hätten.
Ich habe gespürt, dass es ihnen gar nicht gut ging, aber was sollte ich tun.
Ich war so schwach, kraft- und hilflos. Es ging nicht anders.

Und nun......ich weiß, daß Frauchen und Herrchsn  nun sehr traurig sind und nicht wissen wohin mit ihrem Schmerz, aber ich bin den Beiden so unendlich dankbar, dass sie mir geholfen haben, dass ich nun endlich bei Cimba im Regenbogenland bin.